SlutWalk Hamburg Comments http://slutwalkhamburg.blogsport.de Tue, 12 Dec 2017 03:31:39 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: ganz schön viel Szene, ganz schön viel Presse und eine gelungene Demo – der Slutwalk in Hamburg ¦ fepix http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/pressemitteilung-vom-13-08-2011/#comment-43 Sun, 02 Oct 2011 20:06:41 +0000 http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/pressemitteilung-vom-13-08-2011/#comment-43 [...] Beim Hamburger Sluwalk waren heute nachmittag nach Durchsagen während der Demo ca. 1.000 Leute. Ich habe nicht selbst gezählt, aber die Größenordnung stimmt auf jeden Fall. (Update: in der Pressemitteilung des Bündnisses werden 1.500 gemeldet – aber die Zahlen für die Presse sind ja gerne mal etwas höher, um die notorisch unterschätzende Polizei zu kompensieren). Als ich gegen viertel nach drei am Treffpunkt ankam, sah das ganze noch deutlich kleiner aus und dafür fielen die zahlreichen JournalistInnen und Kamerateams doch sehr auf. Naja, eigentlich hätte mich das nicht überraschen sollen, die Slutwalks hatten ja im Vorfeld schon recht viel Medienecho und sind natürlich eine medial sehr wirksame Aktionsform. Was mich dann doch überrascht hat, war, wie viele Leute auf der Demo aus der linken und linksradikalen Szene waren. Ich hätte eher damit gerechnet, dass einige die kritischen Debatten um die Aktionsform (wie hier im Mädchenblog mit einem positiven Fazit) am Ende mit einem Fernbleiben abgeschlossen hätten (was ich sehr schade gefunden hätte) und auf der anderen Seite mehr Leute angesprochen werden, die sonst nicht unbedingt auf Demos gehen oder überhaupt politisch aktiv sind. [...] […] Beim Hamburger Sluwalk waren heute nachmittag nach Durchsagen während der Demo ca. 1.000 Leute. Ich habe nicht selbst gezählt, aber die Größenordnung stimmt auf jeden Fall. (Update: in der Pressemitteilung des Bündnisses werden 1.500 gemeldet – aber die Zahlen für die Presse sind ja gerne mal etwas höher, um die notorisch unterschätzende Polizei zu kompensieren). Als ich gegen viertel nach drei am Treffpunkt ankam, sah das ganze noch deutlich kleiner aus und dafür fielen die zahlreichen JournalistInnen und Kamerateams doch sehr auf. Naja, eigentlich hätte mich das nicht überraschen sollen, die Slutwalks hatten ja im Vorfeld schon recht viel Medienecho und sind natürlich eine medial sehr wirksame Aktionsform. Was mich dann doch überrascht hat, war, wie viele Leute auf der Demo aus der linken und linksradikalen Szene waren. Ich hätte eher damit gerechnet, dass einige die kritischen Debatten um die Aktionsform (wie hier im Mädchenblog mit einem positiven Fazit) am Ende mit einem Fernbleiben abgeschlossen hätten (was ich sehr schade gefunden hätte) und auf der anderen Seite mehr Leute angesprochen werden, die sonst nicht unbedingt auf Demos gehen oder überhaupt politisch aktiv sind. […]

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by: Mark vom Hamburger Sommer http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/09/02/slutwalk-hamburg-aftershow-party/#comment-34 Mon, 12 Sep 2011 19:34:29 +0000 http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/09/02/slutwalk-hamburg-aftershow-party/#comment-34 Schade, verpasst. Bin aber gerade erst auf die Slutwalk-Bewegung aufmerksam geworden. Zufällig. Nun, ich werde es mal verfolgen, was ihr so auf die Beine stellt! Schade, verpasst. Bin aber gerade erst auf die Slutwalk-Bewegung aufmerksam geworden. Zufällig. Nun, ich werde es mal verfolgen, was ihr so auf die Beine stellt!

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by: Elisabeth http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-28 Fri, 19 Aug 2011 12:58:38 +0000 http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-28 Hallo Slutwalker und Slutwalkerinnen, ich war zusammen mit meinem 6-jährigen Sohn Jonny auf dem Walk und er trug ein knallgelbes Schild mit den Worten "Ich bin ein Junge mit langen Haaren und will dafür keine blöden Sprüche hören". Er hat dafür sehr viel postive Rückmeldung auf dem Slutwalk bekommen und dafür will ich euch Danke sagen. Das hat ihm sehr gut getan und er hatte ganz viel Spaß daran, dass es mal einen Ort gibt, wo er so, wie er ist, "cool" ist und nicht "anders" oder "falsch" - ein tolles Gegengewicht zu den sonstigen, oft echt bescheuerten Reaktionen auf seine Frisur. Auch hat es ihm sehr gefallen zu sehen, dass es noch viele andere Menschen gibt, die irgendwie "anders" aussehen und das als ihr gutes Recht begreifen. Er hat mich gleich am nächsten Tag gefragt, wann wir wieder demonstrieren gehen. Wir sind nächstes mal wieder da! Hallo Slutwalker und Slutwalkerinnen,
ich war zusammen mit meinem 6-jährigen Sohn Jonny auf dem Walk und er trug ein knallgelbes Schild mit den Worten „Ich bin ein Junge mit langen Haaren und will dafür keine blöden Sprüche hören“. Er hat dafür sehr viel postive Rückmeldung auf dem Slutwalk bekommen und dafür will ich euch Danke sagen. Das hat ihm sehr gut getan und er hatte ganz viel Spaß daran, dass es mal einen Ort gibt, wo er so, wie er ist, „cool“ ist und nicht „anders“ oder „falsch“ – ein tolles Gegengewicht zu den sonstigen, oft echt bescheuerten Reaktionen auf seine Frisur. Auch hat es ihm sehr gefallen zu sehen, dass es noch viele andere Menschen gibt, die irgendwie „anders“ aussehen und das als ihr gutes Recht begreifen. Er hat mich gleich am nächsten Tag gefragt, wann wir wieder demonstrieren gehen.
Wir sind nächstes mal wieder da!

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by: hamburgerin http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-27 Thu, 18 Aug 2011 23:23:24 +0000 http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-27 Vielen Dank für die Antwort. Das Problem ist, dass diese Differenzierung bei der Demo überhaupt nicht rüberkommt, und nur der leider sehr missverständliche Demospruch im Gedächtnis haften bleibt. Die Passanten und auch viele Demoteilnehmer hören ja nur den Demospruch und nicht die Redebeiträge. Auch die Presse greift nur das Thema Kleidung auf ("egal wie wir uns kleiden, möchten wir nicht belästigt werden"), weil das einfach ist. Wenn Ihr den Demospruch so meint, wie Du es jetzt schilderst, dann müsste der Spruch korrekterweise heißen: "kein Ja bedeutet Nein". Der Redebeitrag vom Frauennotruf ist fachlich sehr gut, allerdings hat mich auch dort gestört, dass es zum Schluss steht: "Und im Grunde ist es doch wirklich einfach und unmissverständlich: Nein heißt nein." So einfach ist es für Opfer eben nicht. Viele Täter in Machtpositionen insbesondere im Abhängigkeitsverhältnis haben nämlich ein sehr gutes Gespür für schüchterne Opfer, welche gerade in so einer unerwarteten Situation nicht Nein sagen können, und nutzen das aus. Es ist ja nicht so, als ob der Täter das Opfer vorher fragt, ob es Sex haben will - sondern der Täter hat z.B. das Opfer schon eingesperrt bevor das Opfer überhaupt realisiert hat, was der Täter vorhat. Daher ist dieses "Nein" Problem für Opfer ein viel existenzielleres Problem als die Kleidungsfrage. Wenn man z.B. das Urteil des Bundesgerichtshofs sieht: "Die knappen Feststellungen, nach denen der Angeklagte der Nebenklägerin die Kleidung vom Körper gerissen und gegen deren ausdrücklich erklärten Willen den Geschlechtsverkehr durchgeführt hat, belegen auch nicht die Nötigung des Opfers durch Gewalt. Das Herunterreißen von Kleidung allein reicht zur Tatbestandserfüllung nicht aus." (BGH 3 StR 172/06 - Beschluss vom 22. Juni 2006) Das Urteil zeigt, dass es nicht mal um "Schuldzuweisung für die Vergewaltigung" geht. Sondern, eine solche Tat ist in Deutschland schlicht und einfach per Gesetz (noch) nicht strafbar. Das finde ich viel empörender als Sicherheitstipps eines kanadischen Polizisten bezüglich Kleidung. Vielen Dank für die Antwort.

Das Problem ist, dass diese Differenzierung bei der Demo überhaupt nicht rüberkommt, und nur der leider sehr missverständliche Demospruch im Gedächtnis haften bleibt.

Die Passanten und auch viele Demoteilnehmer hören ja nur den Demospruch und nicht die Redebeiträge. Auch die Presse greift nur das Thema Kleidung auf („egal wie wir uns kleiden, möchten wir nicht belästigt werden“), weil das einfach ist.

Wenn Ihr den Demospruch so meint, wie Du es jetzt schilderst, dann müsste der Spruch korrekterweise heißen: „kein Ja bedeutet Nein“.

Der Redebeitrag vom Frauennotruf ist fachlich sehr gut, allerdings hat mich auch dort gestört, dass es zum Schluss steht: „Und im Grunde ist es doch wirklich einfach und unmissverständlich: Nein heißt nein.“

So einfach ist es für Opfer eben nicht.

Viele Täter in Machtpositionen insbesondere im Abhängigkeitsverhältnis haben nämlich ein sehr gutes Gespür für schüchterne Opfer, welche gerade in so einer unerwarteten Situation nicht Nein sagen können, und nutzen das aus. Es ist ja nicht so, als ob der Täter das Opfer vorher fragt, ob es Sex haben will – sondern der Täter hat z.B. das Opfer schon eingesperrt bevor das Opfer überhaupt realisiert hat, was der Täter vorhat.

Daher ist dieses „Nein“ Problem für Opfer ein viel existenzielleres Problem als die Kleidungsfrage.

Wenn man z.B. das Urteil des Bundesgerichtshofs sieht:

„Die knappen Feststellungen, nach denen der Angeklagte der
Nebenklägerin die Kleidung vom Körper gerissen und gegen deren
ausdrücklich erklärten Willen den Geschlechtsverkehr durchgeführt
hat, belegen auch nicht die Nötigung des Opfers durch Gewalt. Das
Herunterreißen von Kleidung allein reicht zur Tatbestandserfüllung nicht aus.“ (BGH 3 StR 172/06 – Beschluss vom 22. Juni 2006)

Das Urteil zeigt, dass es nicht mal um „Schuldzuweisung für die Vergewaltigung“ geht. Sondern, eine solche Tat ist in Deutschland schlicht und einfach per Gesetz (noch) nicht strafbar.

Das finde ich viel empörender als Sicherheitstipps eines kanadischen Polizisten bezüglich Kleidung.

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by: slutwalkhamburg http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-26 Thu, 18 Aug 2011 22:25:27 +0000 http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-26 Hallo Hamburgerin, Vergewaltigung und Vergewaltigungsopfer waren ein zentrales Thema des SlutWalk Hamburg. Es geht uns vorallem darum, uns dagegen zu wehren, dass Opfer von sexuellen Übergriffen und sexueller Gewalt immernoch für die Tat verantworlich oder mitschuldig gemacht werden. - aus unserer<a href="http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/08/pressemitteilung-vom-8-8-2011/"> Pressemitteilung vom 08.08</a>.: <em>"Das Ziel der SlutWalk-Bewegung ist, sich Selbstbestimmung in Bezug auf Körper, Geschlecht, Aussehen, Sexualität und Begehren zu erkämpfen und sich gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt und Vergewaltigungsmythen und -verharmlosungen wieder entschieden stark zu machen. SlutWalks kämpfen gegen das Klima an, das von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen für Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe verantwortlich macht. Sexualisierte Gewalt ist ein Akt der Machtausübung und hat nichts mit dem Aussehen, der Kleidung oder dem Ort zu tun, an dem sie ausgeübt wird."</em> Die Kleidung ist dabei nur ein Punkt der immer wieder angeführt wird. - aus unserer <a href="http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/08/pressemitteilung-vom-8-8-2011/">Pressmitteilung vom 08.08</a>.: <em>"Es ist ein altes Märchen, dass bestimmte Formen von Kleidung, Aussehen oder Verhaltensweisen Vergewaltigungen provozieren würden, das nur den Tätern nützt und diese schützt, die davon Betroffenen hingegen isoliert und ihnen die Schuld zuweist."</em> Wir hatten auf der Demo dazu auch zwei Redebeiträge, vom Frauenhaus und vom Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen, die sich hauptsächlich um diese Thema drehten. Den <a href="http://slutwalkhamburg.blogsport.de/redebeitraege/redebeitrag-vom-notruf-fuer-vergewaltigte-frauen-und-maedchen/">Redebeitrag des Notrufs </a>findest du unter "Redebeiträgen" auf unserer Webseite. Zu dem Demo Spruch " Whate ever we wear ..." das ist natürlich eine sehr verkürzte Aussage, die leider auch so interpretiert werden kann, wie sie gar nicht gemeint ist. Der Slogan zielt eher auf das Konsensprinzip ab, wonach beide Parter_innen intimen Handlungen ausdrücklich zustimmen müssen. Gleichzeitig aber auch die Ablehnung, in welcher Form auch immer sie zu Ausdruck gebracht wird, respektiert und ihr entsprochen wird. - aus unserem <a href="http://slutwalkhamburg.blogsport.de/redebeitraege/auftakt-redebeitrag-slutwalk-hamburg-buendnis/">Bündnisredebeitrag</a> auf dem SlutWalk: <em>"„Nein heißt Nein“/ „No means No“. Das bedeutet, dass ein einfaches Nein genügen muss, um die Grenzen des_der anderen zu wahren. Ein Nein kann auch Stille sein, ein kleines Kopfschütteln oder eine abwehrende Bewegung. Alles was kein eindeutiges Ja ist, heißt Nein!"</em> Uns war und ist es sehr wichtig, dass Betroffene von sexueller Gewalt nicht weiter stigmatisiert werden. Das ist wie gesagt ein zentrales Anliegen des SlutWalk im allgemeinen und natürlich auch der des SlutWalk Hamburg. Ich hoffe ich konnte deine Frage zufriedenstellend Beantworten. Hallo Hamburgerin,

Vergewaltigung und Vergewaltigungsopfer waren ein zentrales Thema des SlutWalk Hamburg. Es geht uns vorallem darum, uns dagegen zu wehren, dass Opfer von sexuellen Übergriffen und sexueller Gewalt immernoch für die Tat verantworlich oder mitschuldig gemacht werden.

- aus unserer Pressemitteilung vom 08.08.: „Das Ziel der SlutWalk-Bewegung ist, sich Selbstbestimmung in Bezug auf Körper, Geschlecht, Aussehen, Sexualität und Begehren zu erkämpfen und sich gegen Sexismus, sexualisierte Gewalt und Vergewaltigungsmythen und -verharmlosungen wieder entschieden stark zu machen. SlutWalks kämpfen gegen das Klima an, das von sexualisierter Gewalt betroffene Frauen für Vergewaltigungen und sexuelle Übergriffe verantwortlich macht. Sexualisierte Gewalt ist ein Akt der Machtausübung und hat nichts mit dem Aussehen, der Kleidung oder dem Ort zu tun, an dem sie ausgeübt wird.“

Die Kleidung ist dabei nur ein Punkt der immer wieder angeführt wird.
- aus unserer Pressmitteilung vom 08.08.: „Es ist ein altes Märchen, dass bestimmte Formen von Kleidung, Aussehen oder Verhaltensweisen Vergewaltigungen provozieren würden, das nur den Tätern nützt und diese schützt, die davon Betroffenen hingegen isoliert und ihnen die Schuld zuweist.“

Wir hatten auf der Demo dazu auch zwei Redebeiträge, vom Frauenhaus und vom Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen, die sich hauptsächlich um diese Thema drehten. Den Redebeitrag des Notrufs findest du unter „Redebeiträgen“ auf unserer Webseite.

Zu dem Demo Spruch “ Whate ever we wear …“ das ist natürlich eine sehr verkürzte Aussage, die leider auch so interpretiert werden kann, wie sie gar nicht gemeint ist. Der Slogan zielt eher auf das Konsensprinzip ab, wonach beide Parter_innen intimen Handlungen ausdrücklich zustimmen müssen. Gleichzeitig aber auch die Ablehnung, in welcher Form auch immer sie zu Ausdruck gebracht wird, respektiert und ihr entsprochen wird.
- aus unserem Bündnisredebeitrag auf dem SlutWalk: „„Nein heißt Nein“/ „No means No“. Das bedeutet, dass ein einfaches Nein genügen muss, um die Grenzen des_der anderen zu wahren. Ein Nein kann auch Stille sein, ein kleines Kopfschütteln oder eine abwehrende Bewegung. Alles was kein eindeutiges Ja ist, heißt Nein!“

Uns war und ist es sehr wichtig, dass Betroffene von sexueller Gewalt nicht weiter stigmatisiert werden. Das ist wie gesagt ein zentrales Anliegen des SlutWalk im allgemeinen und natürlich auch der des SlutWalk Hamburg.

Ich hoffe ich konnte deine Frage zufriedenstellend Beantworten.

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by: hamburgerin http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-25 Thu, 18 Aug 2011 20:54:34 +0000 http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-25 Mir ist klar, dass der "Schlampenmarsch" mit Schwerpunkt auf Kleidungsfrage sehr medienwirksam ist. Und ich finde es gut, dass das Thema sexuelle Gewalt überhaupt in die Öffentlichkeit kommt. Ich würde aber sehr gerne wissen, was Euer Ziel bei der Veranstaltung ist. Ich möchte mich nicht als Schlampe oder Flittchen nennen - auch zum Spaß oder als Selbstironie nicht. Meine Würde ist mir wichtig. Und ich fühle mich als Vergewaltigungsopfer durch Eure Demospruch "whatever we wear, whereever we go, yes means yes and no means no" sehr verletzt. Bei dem Strafverfahren wurde mir nämlich zur Last gelegt, dass ich nicht Nein gesagt hatte. (Kleidung hingegen war nie Thema.) Dieser Demospruch ist daher ein Schlag ins Gesicht für mich. Mir ist es wichtig, dass eine solche Veranstaltung nicht zu einer weiteren Stigmatisierung der Vergewaltigungsopfer führt. Daher bitte ich um eine Stellungsnahme, wie Ihr zu Vergewaltigungsopfern und auch generell zum Thema Vergewaltigung steht. Mir ist klar, dass der „Schlampenmarsch“ mit Schwerpunkt auf Kleidungsfrage sehr medienwirksam ist. Und ich finde es gut, dass das Thema sexuelle Gewalt überhaupt in die Öffentlichkeit kommt.

Ich würde aber sehr gerne wissen, was Euer Ziel bei der Veranstaltung ist.

Ich möchte mich nicht als Schlampe oder Flittchen nennen – auch zum Spaß oder als Selbstironie nicht. Meine Würde ist mir wichtig.

Und ich fühle mich als Vergewaltigungsopfer durch Eure Demospruch „whatever we wear, whereever we go, yes means yes and no means no“ sehr verletzt.

Bei dem Strafverfahren wurde mir nämlich zur Last gelegt, dass ich nicht Nein gesagt hatte. (Kleidung hingegen war nie Thema.)

Dieser Demospruch ist daher ein Schlag ins Gesicht für mich.

Mir ist es wichtig, dass eine solche Veranstaltung nicht zu einer weiteren Stigmatisierung der Vergewaltigungsopfer führt.

Daher bitte ich um eine Stellungsnahme, wie Ihr zu Vergewaltigungsopfern und auch generell zum Thema Vergewaltigung steht.

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by: Bibi http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-24 Tue, 16 Aug 2011 13:23:13 +0000 http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-24 ab 9.55h hat rtl aktuell in der Abendausgabe des Demotages aus Berlin berichtet ab 9.55h hat rtl aktuell in der Abendausgabe des Demotages aus Berlin berichtet

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by: Birgit http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-22 Mon, 15 Aug 2011 10:18:36 +0000 http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-22 Und die gute alte <a>BILD</a> natürlich (immerhin kommt die Botschaft der Demo richtig rüber)... Und die gute alte BILD natürlich (immerhin kommt die Botschaft der Demo richtig rüber)…

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by: slutwalkhamburg http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-21 Mon, 15 Aug 2011 08:38:00 +0000 http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-21 Super Danke! Nehmen wir gleich in die Liste mit auf. Super Danke! Nehmen wir gleich in die Liste mit auf.

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by: Hanne http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-20 Sun, 14 Aug 2011 23:15:31 +0000 http://slutwalkhamburg.blogsport.de/2011/08/14/reaktionen-kritik/#comment-20 nicht explizit zum Slutwalk Hamburg, aber erstaunlich gut: <a href="http://www.daserste.de/ttt/beitrag_dyn~uid,aqfqgazu03ci26qw~cm.asp">titel,thesen, temperamente: Spaßdemo gegen Sexismus - Der „Slutwalk“, Marsch der Schlampen“, stellt die Emanzipationsfrage </a> und ein kleines 'Märchen': <a href="http://www.ruhrbarone.de/stell-dir-vor-es-ist-slutwalk/">Ruhrbarone: Stell dir vor es ist Slutwalk…</a> nicht explizit zum Slutwalk Hamburg, aber erstaunlich gut:
titel,thesen, temperamente: Spaßdemo gegen Sexismus – Der „Slutwalk“, Marsch der Schlampen“, stellt die Emanzipationsfrage

und ein kleines ‚Märchen‘:
Ruhrbarone: Stell dir vor es ist Slutwalk…

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